How to… Start *Freebie*

Hallo ihr Lieben,

auf meinem Instagram Account habe ich eine kleine Umfrage geschaltet, wobei ihr euch bei der Flylady Methode Unterstützung wünschen würdet.

Und was soll ich sagen – ihr habt das selbe Problem wie ich – der Anfang

Vorausschicken will ich, dass es meistens so ist, dass dein Zuhause nicht von heute auf morgen „befüllt“ wurde. Daher würde es wieder in einen Putz-Burn-Out enden, wenn du versuchst alles auf einmal auf Reset zu setzen. Ist auch gar nicht notwendig. Jetzt ist sogar eine gute Zeit dafür, denn jetzt kannst du dein Heim für einen neuen Start ins neue Jahr perfekt vorbereiten!

Ich erkläre dir in wenigen Schritten, wie du dich in das Thema einschwingen kannst, ohne dich groß umstellen zu müssen. Dazu will ich aber auch sagen, dass ich es ein wenig anders angegangen bin, als das Original vorschlägt. Aber so wie ich es angegangen bin, werde ich dir Schritt für Schritt, laufend aufbauend meine Vorgehensweise versuchen näher zu bringen. Dies ist jedoch auch nur ein Vorschlag. Du wirst sehen ob es in deinen Alltag hinein passt oder nicht und kannst es dann geringfügig auf dich anpassen. DEAL?

Schritt 1:

Der Boogie

Ja, so heißt bei Flylady das so genannte „Ausmisten“.. 27 Dinge in 15 Minuten.

Wie bin ICH es angegangen:

Die Räume, in denen das passiert, erfolgen gleich nach den Wochen der Zonen. Also ist mein Gedanke momentan der, die Zone für mich aufzuschreiben und dann zu schauen, wie ich aussortiere. [*Wie ich an die Sache ran gegangen bin, erkläre ich weiter unten]

Wie sortiere ich aus:

✔️Macht es dich nicht glücklich – WEG

✔️Liegt es nur herum – WEG!

✔️Ist es ein Fehlkauf – WEG!

✔️Funktioniert es nicht einwandfrei – WEG!

✔️Räumst du es nur von Links nach Rechts? – WEG!

✔️Hast du davon Unmengen und verwendest es daher kaum? – WEG!

✔️Brauchst du es nicht mehr? – WEG!

Gerade wenn man so wie ich, sich bei Dingen immer wieder gerne denkt „Vielleicht brauche ich es irgendwann!“ oder „zum Wegschmeißen zu Schade“, versinkt man relativ schnell in Dekokram, Schüsseln, Tupperware, alten Sammelsurium oder Proben. Fehlkäufe! Das hat einen eigenen Sack gebraucht! …. Erkennst du dich wieder? Ich hatte so viel Proben aus Zeitschriften oder vom Frisör zuhause, dass ich vermutlich ein Jahr kein Duschgel oder Shampoo hätte kaufen müssen.  Da das alles aber nicht auf meine – sehr empfindliche Haut – ausgerichtet war, lag es herum und wurde gesammelt.. Für…? Wissen wir nicht… Zum Wegschmeißen zu Schade. Aber vom Liegen, wird es auch nicht besser..

Daher die äußerst wertvolle Liste, die mir oft behilflich gewesen ist um mich dann doch noch zu entscheiden.

WOFÜR?

Die Frage lässt sich schnell beantworten: Um so wenig Zeit wie möglich für lästiges wischen und säubern zu verschwenden.

WENIG DINGE = SCHNELL FERTIG

VIELE DINGE = .. naja du weißt schon was ich meine.

Im Buch steht, man soll diesen Boogie einfach irgendwie durch alle Räume machen, bis man nur mehr mit Dingen umgeben ist, die man verwendet oder liebt. Wichtig nur : so schnell wie möglich. Ich finde es aber ineffizient durch das ganze Haus planlos herum zu laufen, mehr Zeit für laufen als fürs ausmisten zu verschwenden und dann erst wieder kein Konzept zu haben.

Daher habe ich es für mich schon gleich von Beginn an angepasst.

NEBENSCHRITT: Zonen

Zonen, das sind einfach Bereiche, die man sichüber eine Woche lang vornimmt. Da der Monat sich meist in einer Woche teilt, sind Zone 1 und Zone 5 oft nur halbe Wochen.

Vorraum/Gang/Klo/Arbeitszimmer sind Räume, die ich sehr schnell durch bin. Gerade Vorraum und das Arbeitszimmer sind etwas aufwändiger. Jedoch gehört das Arbeitszimmer meinem Mann und ich benötige ihn für etwaiige Ausmistaktionen und der Vorraum wird bei Saisonwechsel inkl. dem Kindergewand durch geschaut. Sprich, hier scheint es zwar, dass ich viele Zonen in einer relativ kurzen Zeit zusammen gelegt habe, jedoch sind die Räume nicht wirklich voll, das Klo ist in der täglichen Routine mit drinnen (dazu aber ein anderes Mal näher) und somit ist die eigentliche Arbeit, unterm Strich gering.

Ist das soweit verständlich?

Zone 1 somit : Vorraum, Klo, Arbeitszimmer (Gang)
Zone 2: Küche
Zone 3: Badezimmer / Kinderzimmer 1
Zone 4: Schlafzimmer / Kinderzimmer 2
Zone 5: Wohnzimmer / Esszimmer

Diese Bereiche habe ich erstmals nur Kasten für Kasten, Lade für Lade, ausgemistet und mit einem feuchten Tuch gleich nach gewischt. Noch ohne groß etwas zu ändern. Einfach nur mit einem Müllsack, einem Sack für die Caritas und einer Stoppuhr. Nach diesen 15 Minuten, habe ich meine Arbeit nur noch abgeschossen, den Rest eben wieder verstaut und am nächsten Tag weiter gemacht.

So wurde sukzessive mein Heim von altem Zeug vorerst befreit.

Ich muss dazu sagen, im Kinderzimmer mache ich heute (Sept. 2018) noch immer einen Boogie einmal in der Zonenwoche und sortiere mit den Kindern aus. Wenn es nicht 27 Dinge sind sondern manchmal nur drei, ist das auch ok. Ich finde, Kinder sind aus dem Regelwerk ausgenommen. Dafür haben sie von sich aus manchmal den Impuls (vor Flohmärkten in der Schule zum Beispiel) und schleppen kistenweise Zeug an, in der Hoffnung das große Geld  zu machen 😉

DU

Ja du liest richtig, DU. Nach der Zonenboogiewoogiezeit (wie wir sie liebevoll genannt haben *lach*) trinke ein großes Glas Wasser und belohne dich einen Moment für das, was du geleistet hast. Ich weiß, es ist nicht einfach, sich von Dingen zu trennen, die einen schon so lange begleitet haben. Ob Sinnvoll oder Sinnlos. Darum nimm dir einen Moment und schau dir an, was du in der kurzen Zeit geschafft hast und freue dich auf den nächsten Tag!

Schau, der Hintergedanke ist ja, dass man oft vor dem großen Berg stehen und beim Anblick nicht genau weiß wie man es bewältigen soll. Entweder schließt man dann die Augen (oder in dem Fall schnell die Kastentüre) und denkt nicht mehr weiter daran, oder ein „Rappel“ überkommt dich und du machst alles auf einmal. Was oft ein oder mehrere Tage harte Arbeit bedeutet, wo anderes wieder liegen bleibt und man danach diesen Raum nicht mal mehr benutzen will. Trotzdem schleicht er sich langsam wieder in den Ursprungszustand zurück – bis zum nächsten „Rappel“.

Klar, kann man das auch so machen und wenn es für dich OK ist, ist es nicht per Se schlecht! Ich aber, wollte meinem Zuhause nicht mehr zusehen, beim „benutzt“ werden und dann beim Frühlings- oder Herbstputz mit tagelangem Muskelkater und einer ToDo Liste von Dingen, die ich nachholen muss, verbringen.

Mein WOFÜR ist: Täglich kleine Minischritte für mehr Freizeit am Wochenende!“

Ich rühre am Wochenende keinen Finger mehr, außer ich MÖCHTE es. Punkt.

Ein Goodie habe ich noch für dich.

Unter folgendem Link bekommst du von mir meine Vorlagen für die Zonen kostenlos zugeschickt! Einfach anmelden und los geht’s!

Flylady Zonen Tracker Jahresübersicht

Ich freue mich, mit dir in den nächsten Wochen weitere Schritte mit dir zu Teilen und auf deine Rückmeldung.

Danke, dass du da bist!

Alles Liebe,

Eure Nina

————————————

www.instagram.com/plansmeetlife

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6 Gedanken zu “How to… Start *Freebie*

    1. Hallo Jenny, Danke dir deine positive Rückmeldung! Ich sage immer, wenn ich nur einem dabei helfen kann, seinen Alltag zu erleichtern, ist jede Minute wertvoll gewesen 😘
      Alles Liebe, Nina

      Gefällt mir

  1. Hallo. Hab zwar schon begonnen, aber letzte Woche etwas geschludert. Noch bevor ich Deinen Post eben zu Ende gelesen hab, hab ich mich noch aufraffen können und hab die Konservenkiste in der Speisekammer aussortiert und gesäubert.Hat nicht mal 15 min gedauert. Als nächstes muss die Nudelkiste dran glauben. Danke für Deine Motivation 👍

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Nina!
    Vielen Dank für deine Tipps. Habe dir gerade meine E-Mail geschickt, denn ich möchte wohl gerne von dir das freebie der Zonen erhalten.
    Mal sehen wie ich das auf mein Heim umsetzen kann.
    Liebste Grüße
    Bine

    Gefällt mir

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