Ruhe in Routinen finden

Hallo ihr Lieben!

Es klingt alles so altmodisch. Das Aufräumen und das Putzen. Das Einteilen und das Umsetzen. Das sich damit auseinander setzen, wie man sich im Endeffekt Arbeit erleichtert. Schließlich WOLLEN wir ja gar nicht, diese Menschen werden, die uns da täglich wie aus dem Ei gepellt aus diversen Social Media Plattformen entgegen grinsen. Die ihren 50 Tausend Followern tagtäglich ein fröhliches Leben vorgaukeln. Unbeschwert und natürlich stressfrei. Nein, das wollen wir nicht.

Vielleicht gibt es Menschen, die so SIND. Die von sich heraus schon so strukturiert sind, dass die von morgens bis abends alles im Griff haben. Da denke ich sofort an Martha Steward. Perfektes Aussehen, akkurate Kleidung, perfekte Gastgeberin.

Aber darum geht es MIR nicht. Ich hatte einfach die Nase voll davon meine sehr wertvolle Lebenszeit mit Dingen zu verbringen, die mich überhaupt nicht interessieren. Für eine Reinigungsfachangestellte fehlt mir das Geld. Und wenn ich es mir aussuchen könnte, wäre das wohl das Erste was ich auslagern würde. OK, bügeln kommt vielleicht noch knapp davor.

Die Frage ist nun, WIE halte ich ein gewisses Level, ohne ständige einen Putzlappen in der Hand zu haben?

Zauberwort: Routinen.

Ja, ganz einfach eigentlich.

Achtet mal darauf, wie lange du für was brauchst. Wie oft du vielleicht Stiegen rauf und runter gehen musst, weil du dir einfach noch keine Struktur beigebracht hast oder die Dinge die du brauchst zu weit auseinander liegen. Zuerst alles oben und dann erst unten erledigen. Von oben nach unten.. Es sind die kleinen Dinge mit riesengroßer Wirkung!

Nachdem du ja nun den 27 Dinge Boogie begonnen hast, wo du an 5 Tagen die Woche innerhalb einer Zone, einfach und schnell 27 Dinge ausmistest, kommt nun eine Abendroutine hinzu.

Schritt 2:

Abendroutine

Verlasse deine Küche aufgeräumt bevor du zu Bett gehst. Wasche das Geschirr ab oder räume es in den Geschirrspüler und halte deine Küchenspüle sauber. Wische sie mit Essigwasser durch und bringe sie zum glänzen. Stoppe mal die Zeit. Wenn du nicht trödelst, wirst du erstaunt sein, wie schnell du bist! Und die Belohnung wartet schon am nächsten Morgen! Wenn du am nächsten Tag aufstehst, und du findest eine ordentliche Küche vor, ist das ein guter Start in den Tag.

Sobald das Funktioniert und du es so in deiner Abendroutine – wie Zähneputzen – automatisiert hast, kommt der nächste Schritt hinzu.

Lege dir Abends schon die Kleidung für den kommenden Tag raus. Das kann in der Früh viel Zeit ersparen! Man ist entspannt und schwingt sich schon langsam in den nächsten Tag ein. Mittlerweile, jetzt wo ich weiß, welche Kleidungsstücke ich überhaupt habe (Danke Boogie) gehe ich es oft nur mehr in Gedanken durch, was ich am nächsten Tag anziehen will. Hat für mich den gleichen Effekt. Setzt aber voraus, dass du deinen Kleiderkasten strukturiert hast.

Sobald das Funktioniert und du es so in deiner Abendroutine – wie Zähneputzen – automatisiert hast, kommt der nächste Schritt hinzu.

Weiter geht es mit dem Badezimmer. Mit Microfasertüchern, wische ich um das Waschbecken alle Oberflächen, den Wasserhahn und eventuell den Spiegel ab. Ohne Reinigungsmittel. Einfach mit dem Wasser, dass im Waschbecken war. Auch das hilft dir einen guten Start in den Tag zu haben. Das selbe mache ich, in der Duschkabine. Da wische ich schnell mit dem Tuch die Armatur und den Duschkopf ab.

Gehe da nach deinem eigenen Tempo und vermeide hin und her laufen zu müssen. Schau mal, wann für dich der Beste Zeitpunkt ist, deine Abendroutine zu starten.

Daher strukturiere ich meinen Tag. Das mag für manche befremdend wirken, aber so wie im Büro, mache ich mir Termine mit mir selbst aus. Sonst mache ich es nicht. Oder ich verplempere meine Zeit damit und dann wundere ich mich, warum ich so manches nicht schaffe. Es bringt dir mit der Zeit auch das richtige Gefühl, was man denn überhaupt an einem Tag so schaffen kann. Manche, die mich nicht verstehen, oder die hierfür keinen Zugang haben, ziehen mich manchmal damit auf. Aber das macht nichts. Schließlich muss ich ja damit gut Leben können.

Ich persönlich habe meinen Planer nicht um mich kreativ darin auszuleben. Für mich ist mein Planer ein Instrument. Ein Hilfesteller, der mich nichts vergessen lässt. Der mir schnell sagt, was wann zu tun ist und worauf ich mich vorbereiten muss. Mir reicht es nicht, alles in einem Handy einzutragen, einzuspeichern.. Sogar mit Erinnerungsfunktion drücke ich es einfach weg, wenn es mir gerade nicht rein passt – und dann mache ich es nie. Also schreibe ich es für den nächsten Tag auf eine „Daily List“. So habe ich es im Blick. Es ist raus aus dem Kopf und lässt mich gut schlafen.

Viel Spaß beim erstellen deiner Abendroutine!

Danke, dass du da bist!

Alles Liebe,

Eure Nina

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4 Gedanken zu “Ruhe in Routinen finden

    1. Ja jeder hat seine eigenen Zugänge und Abläufe. Es kostet vielleicht ein wenig Hirnschmalz es auf sich selbst umzumünzen, aber ich verspreche dir, es lohnt sich!

      Ganz liebe Grüße, sende ich dir 😍 !
      Nina

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