Mealplanning

Hallo!

Ein Thema, welches mir immer wieder Kopfzerbrechen macht ist :

MEALPLANNING

Die Mahlzeiten zu planen ist auf der einen Seite leicht, wenn man denn weiß was man kochen möchte. Aber es ist auf der anderen Seite gar nicht so schwer, wenn man es richtig angeht. Haha, doppelt positiv 🙂

Meine Oma (ich weiß – ich beziehe mich oft auf sie, aber he! diese Frau war die Effizienz in Person, stammend aus einer Wirtschaft mit Weinanbau und sie hat täglich für 8-10 Leute gekocht und ich finde, sie hat die Küche gerockt!..) … ja – jedenfalls meine Oma hatte Thementage. So wie wir bei Flylady unsere Tage fürs Einkaufen, für HomeBlessing, für Pflanzen gießen haben, so hatte sie ihre Tage für Süßes (und davor eine Suppe), Fisch, Fleisch, Vegetarisches.

Gut, so handhaben muss man es jetzt nicht, aber es reicht schon, wenn man sich für mindestens 4 Mahlzeiten Kategorien fest legt. Man findet leichter mit Kategorien Ideen für Mahlzeiten, als ins Blaue hinein nach Lust und Laune immer wieder von vorne zu beginnen.

Lasst es mich kurz erklären:

Für meine Oma war – ich glaube Mittwoch – der „Süße Tag“. An dem Tag hat sie eine Suppe gekocht und danach gab es Kaiserschmarrn, Powidltatschkerl oder Germknödel .. (Oma I miss you ❤ ) ..

Ich wusste also als Kind. Da werde ich auf jeden Fall satt, denn Süßes geht immer.. *lach*

Ich als berufstätige Mutter tue mir da schwer, mich da so stark in die Schranken zu legen. Denn ich bin manchmal echt müde und mich dann noch hin zu stellen und vielleicht 45 Minuten zu kochen, nur weil ich es mir an dem Tag vorgenommen habe, ist mir ehrlich gesagt zu anstrengend. Ich habe es eine Zeit lang wirklich so durch gezogen, aber das geht mir dann am Ende doch ein wenig zu stark an meine Kräfte.

MEIN Plan ist daher dieser:

Ich mache einen Mahlzeitenplan. Meist am Dienstag. Zuerst kontrolliere ich den Kühlschrank, dann die Vorratsschränke und anschließend die Prospekte. Ich überlege mir 1-2 Gerichte. Dann sprechen wir abends noch, was denn die Kinder oder mein Mann für Ideen hätten. Meistens ergibt es sich, dass jeder ein Gericht aussucht. Da der Sohn die Süßspeise bevorzugt, meine Tochter ALLES ißt, (Hauptsache es ist genug da – ein Hoch auf die Teenagerjahre..) und mein lieber Mann Hausmannskost liebt, bleibt mir das Vegetarische Gericht. Aus all dem fixieren wir 4 Gerichte. Und für diese 4 Gerichte gehe ich auch einkaufen. Mit fester Einkaufsliste und meinem Bargeld.

Für die Tage dazwischen ist immer genug für kalte Platte mit rohem Gemüse zuhause. Sprich Brot und Aufstriche, Wurst und Käse. ODER wir gehen spontan Essen, ODER wir bestellen uns spontan etwas, ODER wir sind so voll von Mittag, dass abends nicht mehr viel benötigt wird. (Dazu ist immer alles für ein Grieskoch vorrätig *lach)

Was ich auch gleichzeitig mit plane : –> Achtung MUTTIS, die Jause für die Kinder bereiten müssen:

Ich plane auch die Kinderjause. Und das ist in der Woche dann immer wiederholend. So muss ich mir nicht jeden Tag in der Früh Gedanken machen (ja ich mache die Jause frisch, ich mag kein durchweichtes Brot vom Vortag) Für diese Woche stand zum Beispiel Brot mit Frischkäse und Erdbeeren auf dem Speiseplan. Die Woche davor gab es Äpfel, Müsliriegel und Joghurt. Kommende Woche werden sie verwöhnt mit Minimuffins, Apfel und Rosinen bzw. die Große bekommt Trockenfüchte.

Diese Mengen plane ich gleich ein. Und zwar von Mittwoch bis Mittwoch.

Warum Mittwoch? Ich habe heraus gefunden, dass es für mich wesentlich stressfreier ist am Mittwoch einkaufen zu gehen. Es ist weniger los, es gibt genauso frische Sachen wie am Wochenende und oft kosten die Lebensmittel Montag bis Mittwoch auch noch weniger. Und ich habe den Beweis. Ich bin haar genau die gleiche Einkaufsliste zwei Mal einkaufen gegangen – im selben Geschäft. Einmal Mittwoch, einmal Samstag. Der Unterschied betrug knapp 20 Euro. Ist jetzt nicht die Welt, meint ihr vielleicht, aber auf das ganze Monat, sind es immerhin 100 Euro, die nur den Einkaufstag ausmachen. (Vor Weihachten ist es übrigens egal. Da zahle ich Mittwochs auch mehr – vermutlich am Samstag NOCH mehr… :-/ )

Was aber, wenn mir die Lust nach Gerichten vergeht und ich schon nicht mehr weiß, was ich kochen soll ?

Da kann ein neues Kochbuch Abhilfe schaffen. Oder eine Liste mit Lieblingsspeisen. Diese Liste lässt sich ja dann auch beliebig erweitern. Wie oft komme ich mit alt bewährten Gerichten ums Eck und alle freuen sich, weil wir das schon soooo lange nicht mehr gegessen haben! Oder vor kurzem habe ich mich durch einen anderen Istagramaccount mit einem ganz neuen Gericht anstecken lassen. Mehr als nicht schmecken kann es nicht. (zur NOT – siehe Lebensmittel die immer da sind oder Grieskoch *lach*)

Ja, soweit so gut.

Also zusammen gefasst:

  1. Überlege dir Kategorien und schreibe passende Mahlzeiten dazu auf
  2. Mache laut deinem Kühlschrankinhalt und dem Vorratsschrank, Mahlzeitenvorschläge
  3. Bespreche es mit deinen Liebsten
  4. Schreibe dementsprechende Einkaufslisten und schaue in Prospekten ob es besondere Angebote gibt
  5. Plane auch Frühstück mit ein
  6. Welche Lebensmittel hast du zumindest für eine Mahlzeit immer zuhause (Voraussetzung : es muss schnell gehen und einfach sein)
  7. Kaufe nur die Dinge auf deinem Einkaufszettel
  8. Hole dir Ideen bei anderen Accounts, im Internet oder kaufe dir Kochbücher
  9. Plane auch eventuelle Mahlzeiten auswärts mit ein.
  10. Kombiniere Mahlzeiten (Erdäpfel kann man schon mehr kochen und am Tag darauf für einen Erdäpfelsalat nutzen.)

So, das wars von meiner Seite. Ich hoffe ihr konntet euch etwas davon mitnehmen. Mahlzeiten zu planen macht auf jeden Fall immer Sinn. Unter dem Hashtag #mealprep gibt es noch mehr Ideen um Vorzukochen.

Außerdem möchte ich euch noch ein kleines Freebie an die Hand geben. Ich hänge es zu meinen Dailies dazu und plane so meine Woche vor.

Alles Liebe,

Deine Nina

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